Bemerkenswert

Rezension: „Schau mir in die Augen, Audrey“ von Sophie Kinsella

Allgemeine Informationen:

Seiten: 384

Verlag: cbj

ISBN-10: 3570171485

ISBN-13: 978-3570171486

Handlung:

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …

(Beschreibung des Verlages)

Meine Bewertung:

Spannung: ***

Humor: ****

Story: ****

Personen: *****

Gesamt: ****(*)

Spannung:

Bei diesem Punkt habe ich drei von fünf Sternen geben können, wobei ich hier darauf hinweisen möchte, dass es eben nicht diese Art von Buch ist, die einen mit spannenden Actionkämpfen fesselt, sondern eher mit dem Schicksal von Audrey, für die ich solch eine überschäumende Sympathie aufbrachte, dass ich unbedingt wissen musste, wie es mit ihr (und Linus) weitergeht. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, was jedoch nicht an der Ereignisreichheit lag. Trotz allem war ich nicht imstande, mehr Sterne zu geben.

Humor:

Vier Sterne gebe ich für diesen wunderbaren Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat :). Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, mich aber auch versichert, dass die die Übersetzung seiner Lustigkeit keinen Abbruch tut. Das Beste ist Audreys Ehrlichkeit, und was ich besonders mag: ihre Dokumentation. Diese wurde nämlich in Skriptform geschrieben, mit der Besonderheit, dass dieses „Skript“ erst später verfasst wurde, d.h., alle zufällig und ungeplanten Dinge, sowie Audreys natürliche und absolut liebenswerte Art sind dort aufgefasst und machen das Skript sehr witzig. Auch sonst hat mich das Buch in diesem Bereich total überzeugt!

Story:

Audrey hat Angststörungen, sie fürchtet Augenkontakt und auch sonstigen Kontakt zu Fremden und versteht das selbst nicht so genau. Die Geschichte handelt von ihrer Art, damit umzugehen und sie so gut wie möglich zu überwinden, und auch wir können einiges fürs Leben mitnehmen. Die Story ist sehr authentisch, natürlich (siehe Personen) auch etwas übertrieben, aber das macht auch die Einzigartigkeit des Humors aus, den ich so liebe. Die vier Sterne sind daher absolut verdient, für fünf Sterne war die Story mir nicht überzeugend genug.

Personen:

Audrey: Ach, ich liebe sie einfach :D. Sie ist mir so sympathisch, sie ist (ich weiß, ich wiederhole mich) total natürlich und einfach sie selbst und das definiert dieses Buch ungemein. Sie ist glaubwürdig und nachvollziehbar und trotzdem sind ihre Handlungen nicht vorhersehbar. Ihre (Hinter-)Gedanken sind einfach zu amüsant.

Linus: Franks Freund schleicht sich immer mehr in die Geschichte hinein, wahrscheinlich erst aus Neugier, später aus Sympathie zu Audrey. Er ist intelligent und verständnisvoll, hat außerdem Humor und ist sehr authentisch.

Frank: Audreys großer Bruder ist süchtig nach Videospielen und träumt von einer Karierre als Gamer. Vor allem von seiner Mutter werden ihm da Steine in den Weg gelegt. Seine Leidenschaft für Spiele ist sehr groß und er geht einiges dafür ein, das macht ihn liebenswürdig, da er ein Ziel hat, für das er zu kämpfen wagt.

Audreys Mum, Anne: Durch Audreys Krankheit musste sie ihren Job, den sie sehr geliebt hat, aufgeben, und kann sich nur durch drastische Lebenveränderungen, inspiriert von jeglichen Artikeln der „Daily Mail“, darüber hinwegtrösten. Sie möchte ein vorbildliches Leben führen und erfolgreiche Kinder haben, daher verbietet sie Frank auch das Videospielen, da sie Bildschirme im Allgemeinen verteufelt. Sie ist ein wenig übertieben, bringt die Familie aber auch immer wieder in urkomische Situationen :D.

Audreys Dad, Chris: Er versucht, sich so gut wie möglich aus allem herauszuhalten, er ist hilflos, wird jedoch trotzdem durch Anne immer ein Teil der Angelegenheit.

Ich habe fünf Sterne für die Personen vergeben, da ich selten so viel Sympathie für die Personen aufbringe wie es bei diesem Buch der Fall war, ich war regelrecht traurig, als es zu Ende war, wobei es mir bei guten Büchern, wie diesem, meist so geht. Euch etwa nicht ;)?

Gesamt:

Viereinhalb Sterne. Ziemlich gut, oder? Ich zähle das Buch mittlerweile schon zu meinen Lieblingsbüchern – ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen! Ich hatte viel Spaß beim Lesen und habe sogar einige meiner Lieblingsbeschäftigungen sausen lassen, nur um zu erfahren, wie es weitergeht, und das will was heißen!

Auf Wiederlesen,

Eure MissMouse 🙂

 

 

 

Rezension: „City of Bones“ von Cassandra Clare

Handlung:

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

(Beschreibung des Verlages)

Meine Meinung:

Ich muss sagen, das Buch hat mich gar  nicht mehr losgelassen. Es hat mich gefesselt von Anfang an, danach musste ich mir unbedingt den nächsten Band besorgen. Clary ist eine mir sehr sympathische Protagonistin, sie ist intelligent, schlagfertig und neugierig. Sie verbringt viel Zeit mit Simon, ihrem besten Freund, bis die Situation sich verändert. Nachdem Clary zufällig Schattenjäger beim Töten eines Dämons beobachtet hatte, die für Menschen eigentlich unsichtbar waren, taucht Jace, einer der Dämonenjäger, nochmal bei ihr auf. Da ihre Mutter entführt wird und er Clary rettet, kommt sie bei ihm unter… (und mehr verrate ich da auch nicht). Jace ist sehr selbstbewusst, einschüchternd und in so ziemlich allem gut außer in Gefühlen – und das merkt man. Am Anfang war er mir sehr unsympathisch – aufgrund all dieser Eigenschaften, aber mit der Zeit ist er mir, wie alle Charaktere, ans Herz gewachsen – wenigstens ein bisschen. Die Dialoge waren recht humorvoll (solltet ihr mal „Die Chroniken des Magnus Bane“ lesen, ein Spezialband sozusagen, kann ich euch sagen, der ist besonders lustig) und das Buch wäre theoretisch spannend gewesen, wäre nicht alles so vorhersehbar gewesen. Man hatte das Gefühl, Cassandra Clare hätte dieses Buch aus vielen Büchern zusammengeschrieben, alles kam einem ein bisschen bekannt vor, ich persönlich fand das sehr schade, weil das Buch wirklich Charme hatte. Warum es mich dann gefesselt hat? Tja, keine Ahjnung, ich denke mal, ihr Schreibstil tat da einiges, sie kann wirklich gut beschreiben und zieht einen richtig ind die Geschichte hinein.

Fazit:

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, auch wenn es nichts großartig Neues war – leider. Ihr Schreibstil ist super und auch sonst kann ich das Buch eigentlich empfehlen, aber wenn man eins liest, muss man auch alle anderen lesen, ich warne euch… 😉

Auf Wiederlesen,

MissMouse

Allgemeine Informationen:

Seiten:504

Verlag: Arena

Zielgruppe: 13-17

ISBN-10: 3401061321

ISBN-13: 978-3401061320

 

 

 

 

 

100 Fragen, die niemand fragt

  • Hey:) Ich dachte mir, ich schreibe mal ein wenig über mich und beginne deswegen heute mit den „100 Fragen, die niemand fragt.
    Schläfst du mit geöffneter oder geschlossener Tür?
    Geschlossen, sonst ist es mir zu laut 🙂
     

 

 
Nimmst du die Shampoos und Spülungen aus den Hotels mit?
Nur gelegentlich, sie sind wegen ihrer Größe halt einfach mega praktisch…
 

 

 
Schläfst du mit deinen Jalousien oben oder runter?
Oben. Ich mag es, von der Sonne aufgeweckt zu werden, ansonsten fühle ich mich irgendwie eingeschlossen.
 

 

 
Hast du jemals ein Straßenschild gestohlen?
Nein 😀
 

 

 
Magst du es Post-its zu benutzen?
Theoretisch schon, nur weiß ich dann nie, wo ich die hinkleben soll und letztendlich fliegen sie irgendwo in meinem  Zimmer rum und ich bin zu faul, sie wegzuwerfen.
 

 

 
Schneidest du Coupons aus, ohne sie dann aber jemals zu benutzen?
Nö, sollte ich? Ich lese eigentlich nur beim Arzt Zeitschriften, deswegen komme ich nicht in Versuchung.
 

 

 
Würdest du lieber von einem Bären oder einem Schwarm an Bienen attackiert werden?
Puh, das ist schwer, aber wohl eher Bär. Ich habe lieber einen als Tausende Gegener und sollte ich es überleben, juckt es nicht so höllisch
 

 

 
Hast du Sommersprossen?
Nur ganz bisschen, leider. Ich finde Sommersprossen nämlich total hübsch.
 

 

 
Lachst du immer bei Bildern?
Meistens, ja. Außer wenn meine Mutter in den unmöglichsten Momenten Fotos macht, dann schaue ich genervt 😉
 

 

 
Was ist die größte Sache, die du nicht abkannst?
Lügen und Arroganz. Definitiv. Kleine Notlügen oder Ausschückungen – meinetwegen, aber… Ihr wisst, glaube ich, was ich meine.
 

 

 
Zählst du manchmal deine Schritte beim Gehen?
Ähhhm, nein?
 

 

 
Hast du jemals im Wald gepinkelt?
Wer nicht? Man hat den Waldtag im Kindergarten und vor zwei Minuten hat man halt noch nicht gemerkt, dass man aufs Klo muss…
 

 

 
Und hast du jemals im Wald gekackt?
Ihh, nein. Das ist irgendwie widerlich.
 

 

 
Tanzt du manchmal auch wenn keine Musik läuft?
Ja, klar. Die Blicke sind manchmal unbezahlbar 😀
 

 

 
Kaust du auf deinen Stiften?
Nein. Habe ich mal in der Grundschule, aber irgendwie war es unpraktisch, wenn die Mine feucht ist (und eklig) und deswegen nicht mehr.
 

 

 
Mit wie vielen Leuten hast du diese Woche geschlafen?
Ich betone hier, dass ich 13 Jahre alt bin, und sexuellen Kontakt noch nicht für nötig befinde -_-
 

 

 
Welche Größe hat dein Bett?
90×200. Passt für mich gut:)
 

 

 
Was ist dein Song der Woche?
Sowieso von Mark Forster – ich habe schon die ganze Zeit einen Ohrwurm.
 

 

 
Findest du es okay, wenn Jungs pink tragen?
Ja, klar. Pink ist nicht so meine Farbe, aber gebräunten Jungen steht das ja sogar ganz gut.
 

 

 
Schaust du immer noch Zeichentrickfilme?
Animationsfilme, ja. Ich einfach unverbesserlich, Alles steht Kopf, epic, die sind immer gut. Und WallE hat mich so gerührt… 🙂
 

 

 
Was ist dein aller liebster Film?
Ich habe keinen, ich kenne viele gute Filme, und sich da entscheiden zu müssen, fällt mir schwer.
 

 

 
Wo würdest du einen verborgenen Schatz vergraben, wenn du einen hättest?
Wozu vergraben? Man kann ihn doch nutzen, indem man Sachen kauft und Geld spendet.
 

 

 
Was trinkst du zum Abendessen?
Apfelsaft, Traubensaft oder Multivitamin 🙂
 

 

 
Worin dippst du ein Chicken Nugget?
Ich bin Vegetarierin. Wäre ich keine, würde ich wohl Ketchup nehmen.
 

 

 
Was ist dein Lieblingsessen?
Linsen, Nudeln, Pizza…
 

 

 
Welche Filme kannst du immer wieder anschauen und liebst sie trotzdem?
Ich einfach unverbesserlich, Zoomania, Fack ju Göhte,…
OMG, ES SIND SO VIELE!!!
 

 

 
Wer ist die letzte Person die du geküsst hast, bzw. die dich geküsst hat?
Meine Mutter hat mich eben geküsst… 😦
 

 

 
Warst du jemals ein Pfadfinder?
Nein.
 

 

 
Würdest du jemals nackt in einer Zeitschrift posen?
Ohje, nein. Definitiv nicht.
 

 

 
Wann war das letzte Mal, dass du jemandem einen Brief auf Papier geschrieben hast?
Vor zwei Wochen, an eine gute Freundin.
 

 

 
Kannst du ein Auto volltanken?
Ich habe keins, und habe noch nie getankt, aber so schwer kann es ja nicht sein:)
 

 

 
Hast du jemals einen Strafzettel bekommen?
Nein.
 

 

 
Ist dir jemals der Tank mitten auf der Fahrt ausgegangen?
Nein, das ist uns glücklicherweise noch nie passiert.
 

 

 
Lieblingssandwich?
Tomaten-Mozarella.
 

 

 
Das Beste, was man zum Frühstück essen kann?
Rührei und Laugencroissants, dazu Kakao, Joghurt und Avocado.
 

 

 
Wann gehst du normalerweise zu Bett?
Zwischen 10 und 11 Uhr, meist lese ich dann aber noch.
 

 

 
Bist du faul?
Ich nenne es eher genügsam und praktisch veranlagt… Warum soll ich etwas wegräumen, was mich nicht stört?
 

 

 
Als du ein Kind warst, als was hast du dich verkleidet zu Halloween?
Fast immer als Hexe, aber ich weiß auch, dass ich einmal ein Esel war 😀
 

 

 
Was ist dein chinesisches Sternzeichen?
Ich bin ein Wasserschaf 😀
 

 

 
Wie viele Sprachen kannst du sprechen?
Ich spreche Deutsch (klar), Englisch, Französisch, und ein bisschen Spanisch und Italienisch.
 

 

 
Hast du irgendeine Zeitschrift abonniert?
Nein.
 

 

 
Was findest du besser: Legos oder Dominosteine?
Ganz klar Lego, wobei wir zum Team Playmobil gehörten. Mit Lego kann man ganze Welten selbst kreieren, dass ist irgendwie cool.
 

 

 
Bist du stur?
Ja, absolut.
 

 

 
Wer ist besser: Thomas Gottschalk oder Markus Lanz?
Keine Ahnung, die kenne ich nicht so gut, ich habe auch nie etwas mit denen geschaut.
 

 

 
Hast du jemals eine Seifen-Oper gesehen?
Nope, Opern erzeugen bei mir aber eh Kopfschmerzen.
 

 

 
Hast du Höhenangst?
Nein.
 

 

 
Singst du im Auto?
Wir hören immer Radio, aber das singe ich oft mit.
 

 

 
Singst du unter der Dusche?
Ja 😀 Wer tut das nicht?
 

 

 
Tanzt du im Auto?
Ja. Weiter will ich darauf nicht eingehen…
 

 

 
Hast du jemals eine Pistole benutzt?
Nein O-o
 

 

 
Letztes Mal als du ein Portrait bei einem Fotograf gemacht hast?
In der sechsten Klasse für das Jahrbuch, also vor drei Jahren.
 

 

 
Denkst du Musicals sind kitschig?
Nein, es gibt natürlich kitschige, aber beispielsweise „Hair“ ist keinesfalls kitschig – ob ich es mag, ist noch eine andere Frage.
 

 

 
Findest du Weihnachten ist stressig?
Nein, eigentlich nicht.
 

 

 
Hast du jemals Piroggen gegessen?
Die Tatsache, dass ich das gerade gegoogelt habe, sagt alles, oder?
 

 

 
Lieblings-Obstkuchen?
Zwetschgen-Streusel.
 

 

 
Berufe, die du als Kind werden wolltest?
(Tier-)Ärztin
 

 

 
Glaubst du an Geister?
Pfff, ich bin mir da sehr unsicher, da ich noch nie eine übernatürliche Erfahrung gemacht habe, aber eher nein.
 

 

 
Hattest du jemals ein Deja-vu?
Ja, das habe ich sehr oft, ich empfinde das als sehr gruselig.
 

 

 
Nimmst du täglich Vitamine zu dir?
Ja, meine Mutter besteht auf Obst und Rohkost.
 

 

 
Trägst du Hausschuhe?
Ja, solche weichen Berghüttenschlappen 🙂
 

 

 
Trägst du manchmal einen Bademantel?
Selten.
 

 

 
Was trägst du zum Schlafen?
Einen Schlafanzug. Zu große Shirts sind zwar sehr gemütlich, leider habe ich zur Zeit keine mehr…
 

 

 
Erstes Konzert?
Daran kann ich mich nicht mehr erinnern.
 

 

 
Lidl, Aldi oder Kaufland?
Aldi Süd is beschte :))
 

 

 
Nike oder Adidas?
Nike
 

 

 
Chips oder Flips?
Chiiips, aber ohne Paprikapulver oder sowas.
 

 

 
Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne?
Ui, Erdnüsse, am besten gesalzen.
 

 

 
Hast du jemals von der Gruppe Tres Bien gehört?
Nein, muss man die kennen? Ich google gleich mal.
 

 

 
Hast du jemals Tanzunterricht genommen?
Nein, noch nie. Wobei ich überlege, mit Hip Hop anzufangen.
 

 

 
Welchen Beruf soll dein zukünftiger Ehepartner haben?
Das ist mir sowasvon egal, solange er glücklich damit ist.
 

 

 
Kannst du deine Zunge rollen?
Ja, kann ich ;9
 

 

 
Hast du jemals einen Buchstabierwettbewerb gewonnen?
Noch nie teilgenommen. Gibt es so etwas in Deutschland überhaupt?
 

 

 
Hast du jemals vor Freude geweint?
Eher vor Lachen und das sehr oft 😀
 

 

 
Besitzt du irgendwelche aufgenommenen Alben?
Nein.
 

 

 
Hast du ein Aufnahmegerät?
Nein.
 

 

 
Rauchst du regelmäßig?
O_o
 

 

 
Warst du jemals verliebt?
Jaaa…. 😉
 

 

 
Wen würdest du gerne mal auf einem Konzert sehen?
Ich habe kein großes Idol oder so, aber ich mag Harry Styles eigentlich recht gern.
 

 

 
Auf welchem Konzert warst du zuletzt?
Auf einem von Wincent Weiss
 

 

Heißen oder kalten Tee?
Heiß.
 

 

 
Tee oder Kaffee?
Tee, von Kaffee werde ich immer so hibbelig.
 

 

 
Gummibärchen oder Schokolade?
Schokolade, auf die meisten Gummibärchen verzichte ich nämlich, wegen der Gelatine.
 

 

 
Kannst du gut schwimmen?
Tauchen mag ich mehr, aber ich kann mich ohne große Anstrengung über Wasser halten. Schnell bin ich deswegen aber trotzdem nicht.
 

 

 
Kannst du die Luft anhalten ohne die Nase zuzuhalten?
Ja, können manche das nicht?
 

 

 
Bist du geduldig?
Kommt drauf an. Ich kann einer Person 5 Stunden lang etwas total einfaches erklären, ohne genervt zu sein, und manchmal verbringe ich nur zwei Minuten mit einer Sache und halte es schon nicht mehr aus.
 

 

 
Dj oder eine Band auf deiner Hochzeit?
Band, das ist irgendwie mehr etwas Besonderes.
 

 

 
Hast du jemals einen Wettbewerb gewonnen?
Ja, einen Mathewettbewerb, aber nur schulintern.
 

 

 
Hattest du jemals eine Schönheitsoperation?
Ähhhh, mit 13? Nein, und ich habe es auch nicht vor.
 

 

 
Welche Oliven sind besser: die grünen oder schwarzen?
Grün.
 

 

 
Kannst du stricken oder häkeln?
Häkeln, ja, aber stricken nicht.
 

 

 
Bester Platz für einen Kamin?
Im Wohnzimmer, wo man sich immer aufhält
 

 

 
Willst du irgendwann einmal heiraten?
Ich denke mal, dass kein Vertrag für die Liebe notwendig ist, aber symbolisch gesehen ist Heiraten ja schon eine schöne Sache.
 

 

 
Wenn du schon verheiratet bist, wie lange schon?
Bin ich nicht… 😀
 

 

 
In wen warst du in der Schule verknallt?
Ich war mal in der Schule verknallt – ich gehe ja immer noch an diesen schrecklichlangweiligen Ort, aber der Name würde euch ja eh nichts nützen.
 

 

 
Weinst oder bekommst du Wutanfällen, bis du deinen Willen bekommst?
…Nein, so jung bin ich nun auch wieder nicht.
 

 

 
Hast du Kinder?
Nein.
 

 

 
Willst du Kinder?
Ja 🙂
 

 

 
Was ist deine Lieblingsfarbe?
Saftgrün und blau
 

 

 
Etwas, was dir mal in der Schule passiert ist?
Ich bin nicht mehr aus der Toilettenkabine gekommen und der Hausmeister musste mich befreien (Grundschule)
 

 

 
Vermisst du irgendwen gerade?
Ja, alte Freunde, die ich momentan sehr selten sehe.
Auf Wiederlesen, MissMouse
 

Rezension: „Affenbruder“ von Kenneth Oppel

Allgemeine Informationen:

Seiten: 439

Verlag: Beltz&Gelberg

ISBN-10: 340781206X

ISBN-13: 978-3407812063

Zielgruppe: 14 – 17 Jahre

Handlung:

In diesem Roman erzählt Kenneth Oppel von einem ungewöhnlichen Tierversuch, der die ethischen Grenzen der Wissenschaft überschreitet – und eine Familie auf die Probe stellt.

Als Zan in die Familie Tomlin kommt, ist sich Ben sicher: Seine Familie ist die verrückteste der Welt! Denn Zan ist ein Schimpansen-Baby, mit dem eine Studie durchgeführt wird: Zan soll Zeichensprache lernen. Schon bald herrscht bei den Tomlins großes Affentheater. Zan wird für Ben zum »richtigen« Bruder, den er über alles liebt und zu dem er eine enge Beziehung aufbaut. Als Zan die Erwartungen nicht erfüllt und von der Uni weiterverkauft wird, erlebt Ben die zweischneidigen Seiten von Tierversuchen und fragt sich verzweifelt: Wie weit darf die Wissenschaft Zan für ihre Zwecke einsetzen?

(Beschreibung des Verlages)

Meine Bewertung:

Spannung: ****

Humor: **

Story und Schreibstil:****

Personen:****

Gesamt:***(*)

Spannung:

Das Buch hat mich wirklich sehr in den Bann gezogen. Man hat mitgefiebert, vor allem durch die Sympathie zu Ben, seiner Mutter und Zan. Ich freute mich immer, wenn Zan einen neuen Trick konnte, war traurig, als es Probleme gab… Der Spannung kann ich deswegen gute 4 Sterne geben 😉

Humor:

Das Buch war eigentlich ziemlich ernst. Es geht um Tierversuche, eine Kritik an der Wissenschaft und Nachfrage nach ethischen Grundsätzen. Man bildet sich eine eigene Meinung und setzt sich mit dem Thema auseinander – was es bei Jugendbüchern recht selten gibt. Es geht natürlich auch um Teenagerprobleme, die Ben hat, wie er sich in einer neuen Umgebung einfindet und seine Mitschüler auf seinen ungewöhnlichen Bruder reagieren. Ich würde das Buch nicht humorlos nennen, aber Humor hätte hier auch nicht wirklich reingepasst. Mir hat es trotzdem Spaß gemacht, zu lesen.:)

Story und Schreibstil:

Mich hatte der Klappentext interessiert, und das Buch hatte meine Erwartungen übertroffen. Man liest aus Bens Perspektive und merkt, dass er ein recht naiver Junge ist, der Vieles das erste Mal erlebt: verliebt sein, einen Bruder bekommen, umziehen… Man fühlt die Emotionen wirklich mit, wird mitgerissen und berührt, ich hatte teilweise Tränen in den Augen. Der Schreibstil hat mir daher sehr gefallen, man war dabei und es ist auch sehr flüssig geschrieben. Die Geschichte brachte mich zum Nachdenken, vor allem weil ich mich auch vorher schon mit Tierversuchen  beschäftigt habe. Mir hat das sehr gefallen und es war eine angenehme Abwechslung.

Personen:

Für mich war nicht Zan, der Schimpanse, sondern Ben die Hauptperson. Er muss ein ganz neues Leben anfangen: Umzug, eine neue Schule, neue Freunde, ein Bruder, alles muss er meistern. Er schließt Zan schnell ins Herz, sieht ihn als einen Teil der Familie an. Ich empfand die Charaktere alle sehr interessant, man konnte sich gut in sie hineinversetzen und die Handlungen nachvollziehen.

Gesamt:

Ich fand dieses Buch sehr spannend und konnte es nur schlecht weglegen. Es hat einen nachhaltig berührt und mich zum Nachdenken gebracht. Solche Jugendbücher gibt es recht selten, und ich fand es mal sehr interessant, über solch ein relevantes und ernstes Thema zu lesen. Ich gebe dem Buch insgesamt dreieinhalb Sterne, kann das Buch aber trotzdem sehr empfehlen, wenn man sich dem Thema „sanft“ annähern möchte.

Auf Wiederlesen,

MissMouse 🙂

 

Rezension: „Cinder“ von Marissa Meyer

Allgemeine Informationen:

Seiten: 384

Deutscher Titel: Wie Monde so silbern

Verlag: Carlsen

ISBN-10: 3551582866

ISBN-13: 978-3551582867

Handlung:

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

(Beschreibung des Verlages)

Meine Bewertung:

Spannung:****

Humor:****

Story und Schreibstil:****

Personen:*****

Gesamt:****(*)

Spannung:

„Cinder“ ist eine Märchenadaption, die Geschichte von Aschenputtel als Zukunftsvision. Ich schätze mal, jeder kennt den Verlauf der Geschichte, weshalb vieles keine Überraschung mehr war, doch obwohl Marissa Meyer immer das Märchen im Auge behält, entwickelt sich eine sehr selbständige Geschichte, die einen eben doch fesselt, obgleich man einige Teile nun mal schon vorausahnt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, insgesamt gebe ich deswegen volle vier Sterne.

Humor:

Es ist eine Dystopie, eine Zukunft,  bei der einiges schiefgelaufen ist, es unbesiegte Viren und benachteiligte Menschengruppen gibt – klingt erst mal nicht so lustig. Das Buch ist nicht zum Schreien komisch, was die Atmosphäre zerstören würde, hat aber einen sehr sympathischen und leisen Humor, der mir sehr gefallen hat und mal eine Abwechslung war, deswegen auch hier vier Sterne.

Story und Schreibstil:

Puh, schon wieder vier Sterne :D. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, Märchen als Zukunftsvision darzustellen, und die Autorin hat diese auch sehr gut umgesetzt. Der Schreibstil hatte eine gewisse Zärtlichkeit und Leichtigkeit, die ich sehr mochte, und das Buch – nein, die ganze Reihe – war sehr flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Teilweise hätte ich mir andere/stärkere Emotionen gewünscht, was Cinder Kai gegenüber anging, aber vermutlich war sie durch ihr Leben so gezeichnet, dass sie (noch) nicht imstande war, diese Emotionen so zu verspüren.

Personen:

Um für die ganze Reihe zu sprechen sind die Protagonisten sich dauerhaft treu geblieben. In jedem der Bände rückten die anderen Märchenfiguren ein bisschen in den Hintergrund, um einem neuen Platz zu machen, aber ohne ihren Charme zu verlieren. Ich möchte wieder auf dieses einzelne Buch zurückkommen; Cinder und Kai, aber auch Iko (Droidin und beste Freundin von Cinder), habe ich sehr ins Herz geschlossen, durch ihre Natürlichkeit, Verletzlichkeit, aber auch dadurch, dass das Leben sie geprägt hatte, wirkten sie sehr greifbar und real. Am Anfang war es für mich etwas irritierend, dass die Protagonistin eine Cyborg ist, vor allem weil ich nicht viel Ahnung von Technikschnickschnack habe, aber sie war in manchen Beziehungen sehr viel menschlicher und natürlicher als manch anderer Charakter, der keinerlei Technik in sich trägt. Kais Bodenständigkeit fand ich außerdem sehr sympathisch. Ich finde, die Personen sind sehr gut gelungen 🙂

Gesamt:

Die gesamte Reihe hat mich absolut überzeugt. Sie hat mich gefesselt und fasziniert, in eine mir fremde Welt hineingezogen, die ich sehr zu lieben lernte (klingt mega kitschig, aber wirklich :D). Jedem, der Fantasy auch nur ein klitzekleines Bisschen mag, empfehle ich diese Reihe aus vollstem Herzen, man muss das unbedingt gelesen haben! Ich war ziemlich traurig, als es mit der Reihe vorbei war… Wer hat die Reihe schon gelesen? Und wie fandet ihr sie?

Auf Wiederlesen,

MissMouse

Rezension: „Echt mieses Timing“ von Martha Brockenbrough

Allgemeine Informationen:

Seiten: 320

Verlag: Dressler

ISBN-10: 3791527045

ISBN-13: 978-3791527048

Zielgruppe: 13-17

Handlung:

Heidi ist siebzehn, ziemlich groß und kämpft sich durch den Highschool-Wahnsinn. Obendrein ist sie ein kleines bisschen freakig. Denn Heidi hört Stimmen in ihrem Kopf. Na ja, eigentlich nur eine Stimme: Jeromes. Jerome ist ebenfalls siebzehn, nur leider: tot. Als Heidis Schutzengel soll er sich in der Seelen-Reha den Zutritt zum Himmel erarbeiten. Nur schade, dass Jerome manchmal Besseres zu tun hat, als auf Heidi aufzupassen.

(Beschreibung des Verlages)

Meine Bewertung:

Spannung: **

Humor:***

Story und Schreibstil:**

Personen:**

Gesamt: **(*)

Spannung:

Die Spannung ließ viel zu wünschen übrig. Irgendwie hat das Buch mich nicht mitgenommen, ich fühlte mich in der Geschichte wie ein ungewünschter Gast. Es hat mich weder von der Schreibweise noch von den Ereignissen her gefesselt, was ich ziemlich schade fand. Das Ende war kein spannendes Finale, wie vielleicht vorgesehen, sondern eher eine langatmige und langweilige Erzählung, bei der ich teilweise Seiten übersprungen habe :o.

Humor:

Im Klappentext stand, man würde Tränen lachen – naja. Es war einfach nicht mein Humor, er wirkte gezwungen und aufgesetzt. Die detaillierten Beschreibungen des Himmels und die Vorstellung, dass es dort sehr bürokratisch vorgeht, sowie die Auszüge aus dem Schutzengelhandbuch waren an sich recht amüsant, aber haben meinen Nerv definitiv nicht getroffen. Sollte die „Dummheit“ und das Unwissen von Jerome vielleicht lustig sein, so bewirkte es bei mir eher, dass ich ihn durchschütteln wollte.

Story und Schreibstil:

Die Grundidee fand ich ziemlich gut, der Klappentext hatte mich angesprochen. Doch an der Umsetzung haperte es. Man suchte vergeblich den roten Faden, fühlte sich unwohl bei der Geschichte, ich war regelrecht gelangweilt. Man hatte immer im Wechsel ein Kapitel aus Heidis, dann Jeromes Sicht und letztendlich einen Ausschnitt des Handbuches. Heidis Kapitel wirkten mir zu unpersönlich, und bei Jerome hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen. Das Handbuch war eoigentlich eine ganz gute Umsetzung. Das Ende hat mir nicht nur von der Spannung nicht gefallen, sondern auch von der Handlung her. Es ist kein Cliffhanger oder ein offenes Ende, dass einem ein wenig Fantasie erlaubte, sondern ließ mich regelrecht in der Luft hängen.

Personen:

Auch wenn Heidi ganz typische Jugendprobleme hatte, konnte ich mich nicht mit ihr identifizieren oder kam ihr nahe, was am Schreibstil lag. Für sich ist Heidi eine sehr sympathische, realistische und liebenswerte Person, mit einer Leidenschaft, Freundschaften und Wünschen, aber sie hatte auf mich keinerlei Wirkung. Jerome, der mir auch hätte sympathisch sein können, nervte mich eher mit seinem Leichtsinn und Unwissen.

Gesamt:

Es ist eigentlich eine sehr schöne Buchidee, aber nicht gut umgesetzt. Mir hat kein Teil wirklich gut gefallen. Man kann zwar aus dem Buch lernen, dass man sich und seinen Körper so lieben sollte, wie er ist und etwas aus seinem Leben machen sollte, was sehr erstrebenswerte Grundsätze sind, aber ich hatte keinen Spaß oder Spannung oder sonst irgendwelche positiven Gefühle beim Lesen, für mich ging der Schuss gründlich daneben. Ich kann mir vorstellen, dass manche das anders sehen, es ist nun mal mein persönliches Empfinden, aber mir hat das Buch definitiv nicht gefallen, daher nur zweieinhalb Sterne.

Auf Wiederlesen,

MissMouse

Rezension: „Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ von Mara Andeck

Allgemeine Informationen:

Seiten: 240

Verlag: Boje

ISBN-10: 3414823500

ISBN-13: 978-3414823502

Zielgruppe: 13-16

Handlung:

Lilia hat es satt! Da sitzt sie nun an ihrem 16. Geburtstag – die erhoffte Überraschungsparty ist nicht in Sicht, die nächste Klassenarbeit droht, aber das Schlimmste: Lilia hat noch nie einen Jungen geküsst. Das muss sich ändern! Da passt es gut, dass Lilia sowieso gerade damit beschäftigt ist, ihr Bioreferat zum Thema »Balzverhalten im Tierreich« vorzubereiten. Immerhin sind Menschen auch nur Säugetiere. Und so beschließt sie kurzerhand, ihr neues Wissen einfach auf ihr eigenes Liebesleben anzuwenden … Ziel des Ganzen: Am Ende will Lilia küssen – und zwar unbedingt den Richtigen!

(Beschreibung des Verlages)

Meine Bewertung:

Humor:*****

Story und Schreibstil:*****

Personen:****

Gesamt:****

Humor:

Ich fand dieses Buch wirklich sehr humorvoll, was vor allem vom Schreibstil kommt, zu dem ich im nächsten Punkt noch was schreibe. Lilias Denkart ist ziemlich amüsant, und vor allem ihre Bezüge zwischen dem Tierreich (sie muss ein Referat über das tierische Balzverhalten abgeben) und ihrer Umgebung, gespickt von zahlreichen Beispielen, wie wenn ihr bester Freund „zur Wühlmaus werden“ soll, um die Reaktion der anderen Jungs zu beobachten. Der Humor macht das Buch definitiv aus und hat mich viele Male zum Schmunzeln, wenn nicht sogar Lachen gebracht, wenn meine arme Familie die lustigen Stellen von mir vorgetragen bekam und das unter meinem Kichern ertragen musste… 😀

Story und Schreibstil:

Lilia ist sechzehn und hat die pubertär-alltäglichen Probleme, von kleinen Geschwistern bis zu Jungs. Das Buch hat eine sehr realistische Geschichte, was nicht heißt, dass diese langweilig ist. Das Beste an dem Buch war der Stil, man liest sozusagen in ihrem Tagebuch, dass insgesamt sehr witzig ist. Zwischendrin darf man noch die E-Mails von Tom, Lilias bestem Freund, mitlesen, der einem im Krankenhaus liegendem Kumpel, Felix, die Ereignisse berichtet. Diese Leseart fand ich ziemlich angenehm und interessant, vor allem, weil man die Antworten des Kumpels nicht mitbekam. Die Mischung der beiden Stile, die beide sehr gut herausgearbeitet und umgesetzt waren, fand ich außergewöhnlich. Das hat dem Buch eine mitreißende Leichtigkeit gegeben, und ließ es sehr abwechslungsreich sein. Die jugendliche Sprache fand ich nicht künstlich oder aufgesetzt, sondern sehr authentisch.

Personen:

Lilia ist eine sehr lebhafte Person, der ihre Familie sehr wichtig ist. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Durch ihr verrückten und teilweise auch leichtsinnigen Ideen amüsiert sie vor allem Tom, der seit der Sandkastenzeit mit ihr befreundet ist. Lilia ist in einen Mitschüler verliebt: Jakob, der Junge, auf den alle Mädchen stehen, ein gutaussehender, selbstbewusster Typ. Er beachtet sie so gut wie gar nicht, während sie sehr unsicher ist. Ihre Gefühle hat sie in ihrem Tagebuch gut beschrieben, sie war für mich eine sehr sympathische und greifbare Protagonistin.

Gesamt:

Ich wäre von alleine nie auf die Idee gekommen, das Buch zu lesen, schon allein wegen des Covers und Titel. Als ich es notgedrungen (ich hatte sonst nichts mehr im Haus) in die Hand genommen habe, konnte ich es nbur schwer wieder weglegen. Die Spannung war für mich immer hoch, und als ich mich am Ende schon beruhigt zurückgelehnt habe, kam auch noch ein Cliffhanger, was mich dazu zwingt,  nun den zweiten Band zu lesen… 😉 Es hat mich wirklich positiv überrascht und ich kann es absolut weiterempfehlen.

Auf Wiederlesen,

MissMouse 🙂

Rezension: „The DUFF“ von Kody Keplinger

Allgemeine Informationen:

Im Deutschen: Von wegen Liebe

Seiten: 352

Verlag: cbt

ISBN-10: 3570308391

ISBN-13: 978-3570308394

Handlung:

Das hat Bianca gerade noch gefehlt. Der eingebildete Wesley, dem alle Mädchen an ihrer Schule zu Füßen liegen, spricht sie an. Und hat die Stirn, ihr rundheraus zu sagen, dass er das nur tut, um an ihre hübsche Freundin ranzukommen. Schneller, als er denken kann, hat er ihre Cola im Gesicht. Auf so jemand fällt Bianca nicht rein. Aber als zu Hause alles schief geht, lässt sie sich doch mit ihm ein. Heimlich und völlig unverbindlich, versteht sich. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Oder?

(Beschreibung des Verlages)

Meine Bewertung:

Spannung:***

Humor:****

Story:****

Personen:****

Gesamt:***(*)

Spannung:

Dieses Buch fesselt, zwar nicht mit Actionszenen, aber es fesselt. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und konnte die Finger nicht mehr davon lassen. Ich wollte eben unbedingt wissen, wie es mit Wesley, aber vor allem mit Bianca weitergeht. Trotzdem, Spannung ist eben nicht das „Hauptding“ des Buches, was jenes auch gar nicht nötig zu haben scheint. Die drei Sterne kann ich deswegen guten Gewissens vergeben.

Humor:

Die vier Sterne gebe ich gerne, denn wie bei „Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout (dies ist meine Rezension dazu), überzeugt das Buch vor allem mit der Schlagfertigkeit bei den Streitigkeiten zwischen Wesley und Bianca, ihr Kontern ist geradezu amüsant, und abgesehen von dem insgesamt Witz, den Biancas Situation innehat, ist auch ihr Sarkasmus und das Zynische ein humorvoller Teil.

Story:

Auch hier gebe ich vier Sterne. Die Geschichte hat mir – trotz einiger sexuellen Szenen, die ich eigentlich nicht so mag – sehr gefallen. Die Sexszenen überschreiten bei mir keine persönliche Grenze, sie sind halt einfach da, und auch wichtig für den Ereignisverlauf. Ansonsten empfinde ich die Geschichte als recht berührend, sie ist sehr ehrlich und man kann die Handlungen (meistens ;)) nachvollziehen. Auch das Ende hat mir sehr gefallen (genaueres dazu sage ich natürlich nicht), es war kein typisches Friede-Freude-Eierkuchen-Ende, dass man genau so erwartet hat, und trotzdem hat es mich zufriedengestellt.

Personen:

Die Personen waren sehr realistisch, ein Aspekt, den ich sehr mochte. Die Hauptperson, Bianca, ist nicht die Tollste, Berühmteste in der Schule, hat bescheidene Zukunftsträume und ist sehr eigen. Wesley ist arrogant, selbstbewusst und weiß genau, was für eine Wirkung er auf Mädchen hat – außer auf Bianca, die er ja nur angesprochen hat, um an ihre Freundinnen zu kommen. Dass Bianca zuhause einige Probleme hat und Ablenkung braucht, verkompliziert die ganze Geschichte… Bianca war mir wirklich sympathisch und Wesley wirklich unsympathisch, das hat Kody Keplinger gut hingekriegt, man fühlt mit Bianca, mag die Personen, die sie mag und ist genervt von Wesley.

Gesamt:

Wenn man meine Meinung so duchliest, mag man vielleicht denken, dass ich vier Sterne gebe, aber ich kann nur dreieinhalb entbehren. Das Buch war spaßig und unterhaltsam zu lesen (vor allem weil ich es auf Englisch gelesen habe, da gefällt mir auch das Cover mehr, und in der Originalsprache lesen kann ich sowieso total empfehlen), aber letztendlich war es kein Buch, an das ich mich lange erinnern werde, das hängen bleibt. Wenn man es schon in der Hand hat, kann man es lesen, aber ein Muss ist es nicht, was ich schade fand.

Hinzufügend möchte ich noch sagen, dass der Film „DUFF – Hast du keine, bist du eine“  anders ist, als das Buch, nicht im Sinne von, einige Szenen wurden weggelassen oder hinzugefügt, sondern eher, dass die Grundidee, der „Deal“ zwischen Bianca und Wesley ein anderer ist. Den Film sehe ich schon fast als eigenständige Geschichte an.

Auf Wiederlesen,

MissMouse